Die Corona-Krise verändert unser aller Leben gerade massiv.

Ich persönlich konnte mich nach einem Rückschlag im Januar wieder zurück ins Team Deutschlandachter kämpfen und am Trainingslager in Portugal teilnehmen. Leider wurde ich dort nach gut einer Woche vorzeitig nach Hause geschickt. Angesichts der Corona-Krise wurden die Weltcups gestrichen und damit auch meine persönliche Chance, noch an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Mittlerweile ist allerdings fraglich, ob die Spiele in diesem Jahr überhaupt noch stattfinden werden. Angsesichts der derzeitigen weltweit kritischen Lage geht mein Wunsch der Olympiateilnahme – wenn auch dies ein Lebenstraum war – in seiner Bedeutung unter. Und das ist gut so.

Betrachtet man die Situation derzeit mal aus einer größeren Perspektive, so merke ich, dass mir besonders die Arbeit der letzten Jahre an meiner mentalen Stärke nun sehr hilft. Natürlich ist es ein herber Rückschlag, die Qualifikation verpasst zu haben und natürlich beeinträchtigen die geänderten Lebensbedingungen aufgrund des Corona Virus auch mein Leben. Aber ich nehme die Situation an und bin sehr gelassen. Ich habe großes Vertrauen, dass die Welt diese Krise überstehen wird. Und ich habe auch großes Vertrauen, dass die Welt nach dieser Krise ein Stück besser geworden ist, da gerade jetzt die menschlichen Werte plötzlich mehr zählen und zum Vorschein kommen. Und das wird hoffentlich danach bestand haben.